(Fotocredits: nexxar)

Moritz Rausch, Studierender des Master Studiengangs Wirtschafts- und Finanzkommunikation, und James Porter von nexxar konnten bei der Digital Reporting Convention 2020 mit zukunftsweisenden Erkenntnissen zu Mobile Reporting aufwarten.

Digitalisation Push (Fotocredits: nexxar)

Am 17. und 18. September ging die dritte Digital Reporting Convention über die Bühne. Digital Reporting ExpertInnen und Experten aus über 20 Ländern haben sich auf dem virtuellem Weg in Wien versammelt und mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die neuesten Entwicklung informiert.

Angelika Guldt und Kerstin Zimmermann (Fotocredits: Leopold Neumayr)

Dadurch, dass Holz unser wichtigster Rohstoff ist, haben wir Nachhaltigkeit quasi in der DNA. Wir haben sehr früh begonnen, das Thema als ein Differenzierungsmerkmal gegenüber den Konkurrenten und als einen Treiber zu sehen. Die ersten Berichte entstanden 2003, im Jahr 2008. Das Thema geniesst bei Lenzing schon sehr lange einen sehr hohen Stellenwert. Heute ist das Thema Nachhaltigkeit in unserer Unternehmensstrategie verankert und Bestandteil des Reportings.

Monika Kovarova-Simecek (Fotocredits: privat)

Die Digitalisierung der Finanzberichterstattung und die dafür notwendigen elektronischer Formate sorgen schon sehr lange für Diskussionen. In vielen Ländern und Bereichen hat sich XBRL (eXtended Business Reporting Language) als Austauschformat durchgesetzt. Im XBRL-Format werden Finanzdaten zwischen Unternehmen und Steuer- und Aufsichtsbehörden, Banken und Börsen ausgetauscht. In der europäischen Finanzberichterstattung (genauer in der EU) ist XBRL erst ab 2020 und auch nur für börsennotierte Unternehmen verpflichtend. Spät, aber doch!

Sabine Schellander (Fotocredits: Arthur Michalek)

Auch nachhaltiges Handeln ist mit monetären Werten belegbar. Das ist vielleicht nicht immer einfach zu berechnen (Stichwort true costs) und auch der Einfluss des Faktors Zeit, ist dabei nicht immer leicht kalkulierbar. Aber genau hier, sollten wir ansetzen. Hier gilt es, Systematiken und Standards zu entwickeln und verstärkt Transparenz zu schaffen. Im Grunde sollten diese zwei Welten, gar nicht mehr getrennt voneinander vorkommen und „gedacht werden“. Das wäre etwas, das ich mir wünschen würde.

Bild_Wie wirkt sich Corona auf die Finanzmärkte aus (Credits: FH St. Pölten)

Beitrag von Monika Kovarova-Simecek Wie sich eine Pandemie auf die Gesellschaft auswirkt, haben unsere Generationen bis vor kurzem nur aus der Literatur erfahren können. Die letzte Pandemie, die ganze Gesellschaften zum Stillstand brachte und das wirtschaftliche Leben lahmlegte, liegt mehr als 100 Jahre zurück. Laura…

Nachhaltigkeit und Kapitalmärkte (Fotocredits: Eva Milgotin)

Ein Beitrag von Eva Migotin Seit Jahren weisen ForscherInnen diverser Disziplinen auf die Gefahren der globalen Erderwärmung hin. Auch Institutionen wie zum Beispiel der Club of Rome oder die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung warnten schon vor über 30 Jahren vor den möglichen Folgen des…

Blue Jeans (Fotocredits: VisionPic.net @Pexels.com)

Ein Beitrag von Lena Griesser Social Impact Bonds (SIB) oder soziale Wirkungskredite (SWK) haben sich nach der ersten Umsetzung im Jahr 2010 in Peterborough (Groß Britannien) im angelsächsischen Raum als eine Möglichkeit zur Finanzierung von sozialen Projekten etabliert und wurden bereits in einigen Projekten umgesetzt.…

Katharina Aretin (Fotocredits: CA Immo, Andreas Hofer)

Die Internationalisierung und Digitalisierung des Kapitalmarktes bringt es mit sich, dass alle Abteilungen innerhalb eines Unternehmens, die sich mit kapitalmarktrelevanten Themen beschäftigen, mit immer neuen Themenfeldern wie etwa Nachhaltigkeitsberichten, Vergütungsberichten etc. konfrontiert werden. Diese Entwicklung erhöht natürlich das Arbeitsausmaß, führt aber gleichzeitig dazu, dass jeder, der sich mit derartigen Themen beschäftigt, in Zukunft auch die Möglichkeit hat, sich auf einzelne Themenschwerpunkte zu spezialisieren.

Doris Gstatter (Fotocredits: Foto Wilke)

Der Geschäftsbericht ist nur ein Bestandteil der gesamten Finanzkommunikation. Er muss den Spagat zwischen dem vorgeschriebenen Vergangenheits-Reporting und den wesentlichen Themen der Gegenwart und Zukunft schaffen, eine runde Geschichte erzählen und Interesse wecken. Die Berichte umfassen inzwischen gut 200, 300 Seiten. Umso wichtiger ist es, dass der Bericht transparent, klar und in sich konsistent ist. Die großen Stellschrauben sind das Konzept, die Inhaltsstruktur und die Sprache.